Helikopter und Hubschrauber

Reichweite eines Privatjets

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Reichweite eines Privatjets

Irgendwann zwischen den Jahren 1901 und 1903 stieg das erste bemannte Motorflugzeug der Welt in die Lüfte, wobei sich die Geschichtsforschung inzwischen nicht mehr einig darüber ist, ob die Gebrüder Wright diese Pioniertat vollbrachten. Es gibt Belege, dass es der ebenfalls in den USA beheimatete und aus Deutschland stammende Gustav Weißkopf war, der 2 Jahre vor den Wrights in die Lüfte aufstieg.

Die zum weltweiten Erstflug benutzten Konstruktionen aus Stoffflügeln, Holzgestellen und sehr kleinen Motoren flogen jeweils nur wenige Meter hoch und auch nur ein paar hundert Meter weit. Ihre Reichweite spielte damals noch eine untergeordnete Rolle, überhaupt erst einmal abzuheben war das Ziel.
Heute, rund 120 Jahre später, gehört die Reichweite eines Flugzeuges zu den wichtigsten Kriterien.

Bombardier Learjet 60

Doch was bedeutet eigentlich Reichweite?

Im Jahr 2018 brachte der Flugzeughersteller Airbus den A350-900 Ultra Long Range auf den Markt. Im kommerziellen Linienflug hält diese Maschine mit einer Reichweite von rund 18.000 Kilometern bis heute den Rekord. Es gibt jedoch ein „aber“ und dieses „aber“ findet sich bei allen Flugzeugen: In Bezug auf den A350 ULR hängt dies beispielsweise mit dem Startgewicht zusammen. Das darf bei der maximal möglichen Reichweite von 18.000 Kilometer höchstens 280 Tonnen betragen oder etwa 170 Passagiere. Nun kann der normale A350-900 über 300 Passagiere aufnehmen und fliegt damit rund 15.000 Kilometer. Die VIP-Version des A350-900, die ACJ350-900 (XWB), die für nur 25 Passagiere ausgelegt ist, schafft sogar über 20.000 Kilometer.

Reichweite kombiniert sich aus Motorleistung und Startgewicht. Heute ist zugleich der Kerosinverbrauch ein wichtiger Faktor. Flugzeuge wie die A350-900 ULR werden vor allem auf Ultralangstrecken eingesetzt, wie etwa von Singapur nach New York, was übrigens mit über 16.000 Kilometern die längste Linien-Flugstrecke der Welt ist. Dies erspart den Passagieren das Umsteigen, dafür sitzen sie gut 18 Stunden im Flieger.

Gerade im Linienflug bedeuten maximal mögliche Reichweiten von 18.000 Kilometern eigentlich nur, dass die Piloten genügend Reserve einplanen können, wenn etwas Unerwartetes dazwischen kommt. Dies gilt ebenso für die normale Langstrecke von 5000 bis 15.000 Kilometern, die Mittelstrecke von 2000 bis 5000 Kilometern und auch für die Kurzstrecke unter 2000 Kilometer. Die maximale Reichweite beinhaltet immer auch die Reserve, weshalb sie nur im Notfall ausgeflogen wird.

Gibt es Unterschiede zwischen verschiedenen Modellen?

Grundsätzlich wird zunächst einmal zwischen der Freizeit- oder Hobbyfliegerei und dem kommerziellen Einsatz von Flugzeugen unterschieden. Je länger die Strecke eines Linienflugs ist, desto mehr Passagiere werden pro Flug benötigt, um rentabel zu bleiben, was wiederum größere Maschinen mit mehr Leistung und Kerosinreserven bedeutet.

Die Marktführer wie beispielsweise Airbus, Boeing, Bombardier, Gulfstream oder Cessna machen bezüglich der Reichweite nicht nur in den verschiedenen Modellen Unterschiede, sondern auch in den Modell-Familien, um verschiedenen Märkten und Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden. So existieren spezialisierte Privatjets etwa für VIP-Flüge oder auch Shuttle-Flüge auf kurzen Strecken.

Jets für die Kurzstrecke

Cessna Citation 510 Mustang

Eigentlich ist die Kurzstrecke die Domäne der Propeller- und Turboprop-Flugzeuge, wobei die Kurzstrecke mit bis zu 2000 Kilometer Streckenlänge definiert wird. Es ist aber nicht nur die Reichweite ausschlaggebend, sondern auch die Reisegeschwindigkeit und die Route, die geflogen wird. Wenn beispielsweise eine kleine Gruppe von Geschäftsleuten aus Hamburg zur Modemesse in Mailand möchte, kann der Flug zum Beispiel mit einer Cessna 172 oder mit einer Cessna Citation 510 Mustang erfolgen.

Bei der ersten handelt es sich um eine einmotorige Propellermaschine, bei der zweiten um einen zweistrahligen Jet. Beide bewältigen die etwa 900 Kilometer Luftlinie inklusive Alpenüberquerung zwischen Hamburg und Mailand, allerdings braucht der Jet dafür nur etwa eineinhalb Stunden, die Propellermaschine fast sechs Stunden. Kurzstrecke ist eben relativ. 

Welche Privatjets sind für die Langstrecke geeignet?

Embraer Legacy 600

Es gibt zahlreiche Privatjets, die für Distanzen von über 5000 Kilometer ausgelegt sind. Allerdings dünnt sich das Feld mit der Zunahme der Strecke immer mehr aus. Am oberen Ende, mit mehr als 10.000 Kilometern, wird die Auswahl merklich kleiner.

Ein Fünftausend-Kilometer-Radius ist jedoch in praktisch jedem Industrie- und auch Schwellenland eine attraktive Distanz, egal wo der Mittelpunkt des Radius liegt. Darum ist das Angebot entsprechender Privatjets recht hoch. Ein Beispiel ist etwa die Flugstrecke Frankfurt am Main nach Dubai, eine gern geflogene Strecke auch mit dem Privatflugzeug. Die rund 4800 Kilometer Luftlinie lassen sich unter anderem bequem und schnell mit folgenden Modellen bewältigen:

Alle vier Jets sind für Kapazitäten von bis zu 14 Passagieren zuzüglich Crew ausgelegt.

Shuttle-Flug, der richtige Partner bei der Wahl des Flugzeugs.

Einen Privatjet im richtigen Preis-Leistungs-Verhältnis für einen wichtigen Geschäftstermin oder eine Vergnügungsreise zu chartern lässt sich am besten bewerkstelligen, wenn die Profis von Shuttle-Flug damit beauftragt werden. Das weltweite Netzwerk erlaubt die schnelle Bereitstellung von Flugzeug und Crew auf allen Kontinenten dieser Erde. Rufen Sie am besten jetzt gleich bei Shuttle-Flug an und reservieren Sie sich Ihren Jet.

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